Friedrich-Philipp Wazinski unterstützt das Business Engineering Institute St. Gallen als Consultant mit Schwerpunkt auf Blockchain-Technologie, digitale Geschäftsmodelle, Contextual Banking und Finanzinnovationen. Mit einem starken akademischen Hintergrund in International Economics and Development (B.A., Universität Bayreuth) und einem Masterstudium in Strategy, Impact & Entrepreneurship (Católica Lisbon School of Business & Economics) verbindet er fundierte wissenschaftliche Expertise mit praxisnaher Forschung. Während seiner Zeit als Assistant Researcher am Blockchain Research Lab widmete er sich der unabhängigen wissenschaftlichen Erforschung von Blockchain-Technologie und deren gesellschaftlichem Nutzen. In diesem Kontext veröffentlichte er mehrere wissenschaftliche Arbeiten in renommierten Fachzeitschriften, darunter zu Blockchain-basierten Fan-Tokens sowie zur digitalen Immobilienökonomie im Metaverse. Zudem analysierte er die Integration von Blockchain-Technologie in unbemannte Luftfahrtsysteme, erforschte die Motivationstreiber von Investoren im digitalen Ökosystem und untersuchte die Potenziale modularer Blockchains. Durch seine internationalen Erfahrungen in Norwegen, Tschechien, Ungarn, Portugal und Deutschland bringt er eine interkulturelle Perspektive in seine Forschungs- und Beratungsarbeit ein.

Open Finance im internationalen Vergleich – Erkenntnisse für die Schweiz 

Open Finance verändert weltweit die Finanzindustrie und gewinnt auch in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Nachdem Stefan Knaus im ersten Teil unserer Blogserie den aktuellen Stand in der Schweiz beleuchtet hat, richtet Friedrich-Philipp Wazinski nun den Blick über die Landesgrenzen hinaus.
Wie weit sind andere Länder in der Umsetzung von Open Finance? Welche Lehren lassen sich aus internationalen Initiativen ziehen? Und welche Handlungsempfehlungen ergeben sich daraus für den Schweizer Finanzplatz, um im globalen Wettbewerb den Anschluss zu sichern?

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Einführung in Regenerative Finance (ReFi) – Konzepte, Prinzipien und Anwendungsbeispiele

Die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zeigen deutlich, dass herkömmliches Wirtschaften nicht ausreicht. Es braucht neue Wege, wie wirtschaftliches Handeln nicht nur Schäden vermeidet, sondern aktiv zum Aufbau und zur Erneuerung unserer natürlichen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen beitragen kann. Regenerative Finance, kurz ReFi, ist genau ein solcher Ansatz. Dabei handelt es sich nicht um einen vorüber-gehenden Trend aus der Tech-Welt, sondern um eine Bewegung, die Finanzsysteme grundsätzlich neu denken und gestalten möchte.
Friedrich-Philipp Wazinski gibt im heutigen Blogbeitrag einen Überblick über ReFi und skizziert, wie ausgewählte digitale Technologien mit den Prinzipien der regenerativen Ökonomie verknüpft werden, um neue Formen gemeinwohlorientierten Wirtschaftens zu ermöglichen.

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Wealth Management im digitalen Zeitalter: Innovation als Erfolgsfaktor

Die Vermögensverwaltung steht an einem Wendepunkt. Noch nie waren Herausforde-rungen und Chancen so eng miteinander verknüpft wie heute. Während die Zahl der High-Net-Worth Individuals (HNWI) und Ultra-High-Net-Worth Individuals (UHNWI) in Deutschland und der Schweiz kontinuierlich wächst [1-3], steigen zugleich ihre Erwar-tungen: individuelle Beratung, der Drang nach mehr Selbstbestimmung, maßgeschnei-derte Investmentstrategien und digitale Services sind gefragter denn je [3-5].
In Kooperation mit der Commerzbank AG hat das Business Engineering Institute St. Gal-len das Whitepaper „Leading with Innovation in Wealth Management“ verfasst. Es be-leuchtet zentrale Entwicklungen und Trends im Wealth Management mit einem beson-deren Fokus auf Application Programming Interfaces (APIs) und Distributed-Ledger-Technologie (DLT). Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und zeigt, warum Innovation zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit im Wealth Management beitragen kann.

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