Friedrich-Philipp Wazinski unterstützt das Business Engineering Institute St. Gallen als Consultant mit Schwerpunkt auf Blockchain-Technologie, digitale Geschäftsmodelle, Contextual Banking und Finanzinnovationen. Mit einem starken akademischen Hintergrund in International Economics and Development (B.A., Universität Bayreuth) und einem Masterstudium in Strategy, Impact & Entrepreneurship (Católica Lisbon School of Business & Economics) verbindet er fundierte wissenschaftliche Expertise mit praxisnaher Forschung. Während seiner Zeit als Assistant Researcher am Blockchain Research Lab widmete er sich der unabhängigen wissenschaftlichen Erforschung von Blockchain-Technologie und deren gesellschaftlichem Nutzen. In diesem Kontext veröffentlichte er mehrere wissenschaftliche Arbeiten in renommierten Fachzeitschriften, darunter zu Blockchain-basierten Fan-Tokens sowie zur digitalen Immobilienökonomie im Metaverse. Zudem analysierte er die Integration von Blockchain-Technologie in unbemannte Luftfahrtsysteme, erforschte die Motivationstreiber von Investoren im digitalen Ökosystem und untersuchte die Potenziale modularer Blockchains. Durch seine internationalen Erfahrungen in Norwegen, Tschechien, Ungarn, Portugal und Deutschland bringt er eine interkulturelle Perspektive in seine Forschungs- und Beratungsarbeit ein.

E-ID im Bankenumfeld: Eine Befragung zur Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft von Privatkund:innen 

Die digitale Identität der Schweiz nimmt Gestalt an. Mit der Einführung der staatlich anerkannten E-ID rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie hoch Akzeptanz, Vertrauen und Nutzungsbereitschaft in der Bevölkerung tatsächlich sind. Genau dies untersucht eine aktuelle Befragung der Baloise Bank und der Zuger Kantonalbank in Zusammenarbeit mit OpenBankingProject.ch. Im Fokus stehen dabei Themen wie das Vertrauen in eine staatlich ausgestellte digitale Identität, die Wahrnehmung möglicher Risiken sowie konkrete Anwendungsfälle im Bankenumfeld. Dazu gehören beispielsweise die digitale Kontoeröffnung, die Wiederverwendung von Identitätsnachweisen oder das Zurücksetzen von E-Banking-Passwörtern. Die Ergebnisse sollen aufzeigen, welche Erwartungen Privatkundinnen und Privatkunden an die E-ID haben und welche Rolle Banken künftig bei deren Nutzung spielen können.

Die anonyme Umfrage richtet sich an Privatpersonen in der Schweiz und dauert weniger als fünf Minuten. Die Ergebnisse werden am Open Banking Summit vom 20. August 2026 in Zürich vorgestellt.

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Hybride Geschäftsmodelle für Open-Source-Software

Hybride Geschäftsmodelle sind ein wirkungsvoller Ansatz, um Open Source wirtschaftlich zu nutzen. Entscheidend ist die sorgfältige Abstimmung von Lizenzierung, Governance und Integration in bestehende Prozesse. Mit zunehmender Digitalisierung wird die Bedeutung solcher Modelle weiter steigen, da sie Effizienz, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit fördern.

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Open Finance im internationalen Vergleich – Erkenntnisse für die Schweiz 

Open Finance verändert weltweit die Finanzindustrie und gewinnt auch in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Nachdem Stefan Knaus im ersten Teil unserer Blogserie den aktuellen Stand in der Schweiz beleuchtet hat, richtet Friedrich-Philipp Wazinski nun den Blick über die Landesgrenzen hinaus.
Wie weit sind andere Länder in der Umsetzung von Open Finance? Welche Lehren lassen sich aus internationalen Initiativen ziehen? Und welche Handlungsempfehlungen ergeben sich daraus für den Schweizer Finanzplatz, um im globalen Wettbewerb den Anschluss zu sichern?

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Einführung in Regenerative Finance (ReFi) – Konzepte, Prinzipien und Anwendungsbeispiele

Die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zeigen deutlich, dass herkömmliches Wirtschaften nicht ausreicht. Es braucht neue Wege, wie wirtschaftliches Handeln nicht nur Schäden vermeidet, sondern aktiv zum Aufbau und zur Erneuerung unserer natürlichen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen beitragen kann. Regenerative Finance, kurz ReFi, ist genau ein solcher Ansatz. Dabei handelt es sich nicht um einen vorüber-gehenden Trend aus der Tech-Welt, sondern um eine Bewegung, die Finanzsysteme grundsätzlich neu denken und gestalten möchte.
Friedrich-Philipp Wazinski gibt im heutigen Blogbeitrag einen Überblick über ReFi und skizziert, wie ausgewählte digitale Technologien mit den Prinzipien der regenerativen Ökonomie verknüpft werden, um neue Formen gemeinwohlorientierten Wirtschaftens zu ermöglichen.

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Wealth Management im digitalen Zeitalter: Innovation als Erfolgsfaktor

Die Vermögensverwaltung steht an einem Wendepunkt. Noch nie waren Herausforde-rungen und Chancen so eng miteinander verknüpft wie heute. Während die Zahl der High-Net-Worth Individuals (HNWI) und Ultra-High-Net-Worth Individuals (UHNWI) in Deutschland und der Schweiz kontinuierlich wächst [1-3], steigen zugleich ihre Erwar-tungen: individuelle Beratung, der Drang nach mehr Selbstbestimmung, maßgeschnei-derte Investmentstrategien und digitale Services sind gefragter denn je [3-5].
In Kooperation mit der Commerzbank AG hat das Business Engineering Institute St. Gal-len das Whitepaper „Leading with Innovation in Wealth Management“ verfasst. Es be-leuchtet zentrale Entwicklungen und Trends im Wealth Management mit einem beson-deren Fokus auf Application Programming Interfaces (APIs) und Distributed-Ledger-Technologie (DLT). Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und zeigt, warum Innovation zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit im Wealth Management beitragen kann.

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